„Die erreichten Abbau Zahlen liegen in Summe im Rahmen der Erwartungen des GBR“

Mit dieser Aussage (verteilt über die örtlichen Betriebsräte, mit der Überschrift: Jupiter) meint der Gesamtbetriebsrat Ende August seiner Informationspflicht gegenüber der Belegschaft nachzukommen.

„Die Annahmefrist für einige Verträge läuft noch bis Ende August.“ erfährt die Belegschaft auch noch.
Der Arbeitgeber durfte selbst ausgesuchten Arbeitnehmern bis 31.7.2013 einen Aufhebungsvertrag anbieten und die haben 4 Wochen Zeit zu entscheiden. Wirklich neu ist diese Information des GBR also nicht.

Da fragt sich die Belegschaft:

Wenn der Gesamtbetriebsrat die bisher erreichten Abbauzahlen kennt, warum teilt er die Zahlen der Belegschaft nicht mit?

Warum gibt er sich so geheimnisvoll und verrät nur, seine Erwartungen seien erfüllt?

Dieses Verhalten des Gesamtbetriebsrats erinnert an den Arzt im weißen Kittel, der seinem unmündigen Patienten die genaue Diagnose nicht erklären mag aber zu ihm sagt, er sei zufrieden.

Auch eine Ähnlichkeit mit dem Geheimrat („Der Geheimrat war folglich der vertraute – der ins Vertrauen gezogene – Ratgeber seines Herren.“) ist zu erkennen.

Sind die gewünschten Abbauzahlen des Arbeitgebers erreicht, oder müssen wir nun mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen?

Hat der Arbeitgeber bereits entschieden, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen und den Betriebsrat bereits darüber informiert?

Die Belegschaft muss wohl weiter Geduld haben, bis der Arbeitgeber sich entscheidet, uns zu informieren.

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