Archiv für den Monat Dezember 2013

In eigener Sache:

Unserem Arbeitgeber FUJITSU und seinem Betriebsrat gefällt dieser Blog nicht. Mögliche Blogschließung:

Bereits Ende September 2013 hat der Betriebsratsvorsitzende aus Paderborn uns (vermutlich ohne Betriebsratsbeschluss) dreist aufgefordert, „seinen Foliensatz aus dem Internet zu entfernen“.

Vermutlich weil wir dieser Aufforderung nicht nachgekommen sind, hat sich jetzt auch FUJITSU selbst gemeldet. Unser Arbeitsdirektor Enno Jackwerth meint wichtige sachliche Gründe aufführen zu können, warum wir den Blog unter dieser URL schließen müssen. Auch die Verlinkung zu einigen Dokumenten (u.a. auch zu dem Foliensatz des BR-Vorsitzenden aus Paderborn) sollen wir entfernen.

Inhaltlich hat unser Arbeitsdirektor aber zu unserem Blog nichts zu beanstanden!

Die sachlichen Gründe wegen der URL können wir nicht nachvollziehen; falls FUJITSU aber mit diesen Gründen bei wordpress Erfolg haben sollte, könnte es sein, dass wordpress bis zur Klärung unseren Blog abschaltet.

Falls das passieren sollte: schaut bitte auf www.netzwerkit.de/projekte/fts nach, wir werden dort schnell eine neue Adresse für den Blog veröffentlichen!

Die Zugriffsmöglichkeit zu verschiedenen Dokumenten haben wir auf Netzwerkit entfernt, wir überlegen uns dazu noch etwas.

Wegen der Beschwerden von FUJITSU und seines Betriebsrats werden wir später noch in einem eigenen Beitrag ausführlich berichten!

private Nachrichten von euch an unseren Blog:

Wir erhalten immer wieder private Nachrichten, in denen Kollegen und Kolleginnen über Vorfälle in ihrem Betrieb berichten.

Zunächst mal Danke dafür!
Aber wir wissen nicht, ob und was wir davon veröffentlichen sollen und dürfen. Bitte schreibt in Zukunft auch etwas dazu.

Oder noch besser: schreibt keine „private Nachricht an den Author“ sondern antwortet direkt in dem dafür vorgesehenen Feld „öffentlichen Kommentar verfassen“ hinter jedem Beitrag ganz unten.

Ihr könnt auch einen eigenen Blogbeitrag veröffentlichen: entweder auf:
www.netzwerkit.de/projekte/fts/blog
oder ihr schickt uns den Beitrag als private Nachricht und wir stellen den Beitrag auf Anforderung von euch dann in diesen Blog hier.

Bitte beteiligt euch hier, nur durch Einbeziehung der Öffentlichkeit haben wir eine Chance, nicht weiter als „Human Resource“ bei FUJITSU behandelt zu werden sondern als Menschen.

Bedenkt bitte: Auch ihr selbst könntet durch das nächste Entlassungsprogramm betroffen sein, es wird nicht immer nur die anderen treffen!

Sogar unser CEO Rod Vawdrey ließt hier anscheinend mit, denn kurz nach Veröffentlichung unseres Beitrags Desastrous wrong Jupiter decision hat er diesen Beitrag unseres Kollegen in der betriebsinternen „Red Line“ beantwortet. Vorher hielt unser CEO das Monate lang nicht für notwendig.

Weihnachtsfeiern während JUPITER

Wahrscheinlich wird es in einigen Betrieben wieder von der Betriebsleitung veranstaltete Weihnachtsfeiern geben. Wir halten das für unsensibel und rücksichtslos gegenüber den Kolleginnen und Kollegen, die wegen JUPITER ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Deshalb: Bitte zeigt euch solidarisch mit den Betroffenen von JUPITER und geht nicht zu diesen Weihnachtsfeiern!!

Lasst doch die Betriebsleitung mit ihren Betriebsräten allein feiern! Die haben schließlich auch allein JUPITER beschlossen und die Maßnahmen rücksichtslos gegenüber der Belegschaft durchgesetzt.

Betriebsrat von FUJITSU verkündet weitere Vorgehensweise des Arbeitgebers im Massenentlassungsprogramm JUPITER

In unserem letzten Blogbeitrag berichteten wir, dass sogenannte „Ablehner“ bis Ende Oktober 2013 vom Arbeitgeber erneut angesprochen werden sollen ihren Arbeitsplatz aufzugeben. Sie haben dann maximal 4 Wochen Zeit, das Angebot anzunehmen. Falls jemand von diesen angesprochenen Mitarbeitern in die Beschäftigungsgesellschaft möchte, müsste er bereits zum 1.12.2013 dort eintreten.

Ende November verkündet nun unser Gesamtbetriebsrat (über die örtlichen Betriebsräte) neues zum Massenentlassungsprogramm Jupiter:

„Die Resultate der 2. Runde liegen zurzeit noch nicht vor. Im Dezember wird
sich der Arbeitgeber bezüglich seiner weiteren Vorgehensweise entscheiden.“

Da fragt sich die Belegschaft:

  • Warum sagt uns der Betriebsrat nicht, wie viel der in der 2. Runde angesprochenen Mitarbeiter sich zur Arbeitsplatzaufgabe entschlossen haben?
    Die Zahlen müssten bereits bekannt sein, der Arbeitgeber überlegt ja nur noch sein weiteres Vorgehen.
    Anscheinend ist dieser Betriebsrat doch mehr ein Geheimrat!
  • Ist der Betriebsrat in die weitere Vorgehensweise überhaupt involviert?

    Die Aussage oben lässt vermuten, dass auch das der Arbeitgeber entscheiden wird, der Betriebsrat vermutlich lediglich als sein Erfüllungsgehilfe agiert.