Betriebsrat von FUJITSU verkündet weitere Vorgehensweise des Arbeitgebers im Massenentlassungsprogramm JUPITER

In unserem letzten Blogbeitrag berichteten wir, dass sogenannte „Ablehner“ bis Ende Oktober 2013 vom Arbeitgeber erneut angesprochen werden sollen ihren Arbeitsplatz aufzugeben. Sie haben dann maximal 4 Wochen Zeit, das Angebot anzunehmen. Falls jemand von diesen angesprochenen Mitarbeitern in die Beschäftigungsgesellschaft möchte, müsste er bereits zum 1.12.2013 dort eintreten.

Ende November verkündet nun unser Gesamtbetriebsrat (über die örtlichen Betriebsräte) neues zum Massenentlassungsprogramm Jupiter:

„Die Resultate der 2. Runde liegen zurzeit noch nicht vor. Im Dezember wird
sich der Arbeitgeber bezüglich seiner weiteren Vorgehensweise entscheiden.“

Da fragt sich die Belegschaft:

  • Warum sagt uns der Betriebsrat nicht, wie viel der in der 2. Runde angesprochenen Mitarbeiter sich zur Arbeitsplatzaufgabe entschlossen haben?
    Die Zahlen müssten bereits bekannt sein, der Arbeitgeber überlegt ja nur noch sein weiteres Vorgehen.
    Anscheinend ist dieser Betriebsrat doch mehr ein Geheimrat!
  • Ist der Betriebsrat in die weitere Vorgehensweise überhaupt involviert?

    Die Aussage oben lässt vermuten, dass auch das der Arbeitgeber entscheiden wird, der Betriebsrat vermutlich lediglich als sein Erfüllungsgehilfe agiert.

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